Sonntag, 1. März 2015

Meine Monatsküche

Hier habe ich schon öfter in die Monatsküche schnuppern dürfen. 
Finde ich immer sehr intressant, was bei anderen so alles in der Küche passiert. Auch hier bei uns ist die Küche der wohl zentralste Ort im Haus. Das Herzstück - mein Herzstück! 

Mittlerweile steht hier sogar ein Sofa. Ein grünes "Omasofa", das es schläfrigen Kindern ermöglicht, selbst im Schlaf bei unserem gemeinsamen Essen oder einfach nur bei Mama zu sein. Dass dem lieben Mann einen gemütlichen Platz bietet, um der lieben Frau beim Kochen und Backen zuschauen zu können. Und mir nach getaner Arbeit ein gemütliches Plätzchen zum Kochbücher schmöckern oder Stricken bietet. Das Sofa, ein ganz wichtiges Stück in unserer Küche. 

Bald dürfen wir auch  hoffentlich wieder auf schönes Frühlingswetter hoffen, da  mach das Fotografieren einfach mehr spass und die Farben leuchten dann in meiner Küche richtig schön. Mein Sofa schaut nämlich gar nicht so farblos aus, wie auf dem Foto.

Ein paar Eindrücke aus meiner Februar Küche ...


Unser grünes "Omasofa" und selbstgebastelte Schnittbilder meiner Kinder (muaaaahh)

Ein kleiner Teil meiner Brotbackbücher

Himbeer-Marmorkuchen

Jede Woche ein wichtiger Teil bei mir - das Brot backen

Rosenküchle

Keine Ahnung mehr was ... war wohl gut :D

Spiegeleierkuchen

scharfes Weißkrautcurry

Sonne in meiner Küche :D


Samstag, 21. Februar 2015

Mein erster Sock blank ist verstrickt!

So, endlich sind sie fertig. Die Socken von meinem ersten Sock blank. Es war anfangs eine echte Herausforderung, mit den zwei Fäden klar zu kommen. Alles hat sich verwurschtelt. Das hat mich doch recht viele Nerven gekostet. Beim nächsten mal werde ich einiges anders machen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Ute



Die Wolle selbst war von ehr bescheidener Qualität. Die Farben allerdings sind ganz toll geworden. Sicherlich werden nun öfter solche Blanks verstrickt werden, dann aber mit Rohwolle von Markenherstellern.
Dennoch bin ich sehr glücklich über das farbenfrohe Ergebnis.

Hier sind sie, meine bunten Fußschmeichler

Größe 40/41




Donnerstag, 12. Februar 2015

Warum ich ....

... altes Porzellan so wunderbar finde und garantiert nie dran vorbeilaufen kann ...

Nun ja, neu kaufen kann jeder. Aber der Charme, den "altes" Porzellan ausstrahlt sucht man in bekannten Ik..a Geschirren vergebens.

Feine, leichte Tassen. Denen man schon ansehen kann, dass man sich zum Trinken des Tees oder Kaffees Zeit genommen hat. Etwas besonderes, was man nicht schnell zwischendurch aus einem Automaten gezapft und in zwei Schlucken hinunterstürzte, weil der nächste Meetingtermin schon hinter der Türe wartete.

Kuchenteller, auf denen Kuchen und Torten ihren Platz fanden, die in liebevoller Handarbeit selbst hergestellt wurden. Serviert von "ordentlichen Hausfrauen"(das mit der Ordnung muss ich definitiv noch üben) die feine, reinweiße, mit Rüschchen verzierte Sonntagsschürzen zum Servieren trugen (sollte ich mir zum Erheitern meines Mannes auch mal zulegen) und auf dem Tisch eine mit handgeklöppelter Spitze besetzte Tischdecke ruhte. 

Zeiten, als man nach dem sonntäglichen Kaffeeklatsch sogleich die Teller mit der Hand abgewaschen hat (daran muss ich definitiv noch arbeiten, wenn mir die Goldränder lieb sind!), statt sie in die ohnehin schon viel zu volle Spülmaschine zu stopfen und das am besten erst am nächsten Tag.

Hach, ich liebe solche verblümten Vorstellungen. Und mit genau denen verbinde ich meine tollen nostalgischen Fundstücke.

Es ist die Fantasie, die mich diese alten Sachen lieben lassen. Und hier sind sie, meine neusten Fundstücke :)







Mittwoch, 11. Februar 2015

Nichten-Socken

Als große Schwester hat man es nicht immer leicht, wenn der Baby-Bruder die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht. Die tollsten Geschenke bekommt und immer von allen bestaunt wird. Klar weiß man: "Es ist ein Baby und da ist das halt so ... es kann sich nunmal nicht um sich selbst kümmern ... bei mir war das nicht anders..." . Man bekommt es ja oft genug gesagt. Aber will man das immer hören?! 
Natürlich ist man aber auch wahnsinnig stolz, wechselt Windeln und singt Schlaflieder. Der Bruder war schließlich heiß ersehnt!


Auch als Mutter nicht immer leicht, das Spagat zwischen mehr Kindern, erst recht, wenn viel Altersunterschied zwischen dem Nachwuchs liegt. 

Um es meiner Nichte (und meiner Schwester) entspannter zu gestalten, versuche ich viel Zeit mit S. zu verbringen und sie bekommt nun auch öfter was gestrickt. Zur Geburt des Bruder bekam sie Stulpen (leider ohne Foto). Nun ist ein Paar Socken fertig geworden.

Ihre Freude war riesengroß :D





Dienstag, 3. Februar 2015

Alle-aus-einem-Knäul-Socken

Endlich hat die Wolle gemacht, was ich wollte. Kunterbunte Regenbogenwildereien waren meine Hoffnung uns sie wurden erfüllt. Die Sohnemannsocken sind er kleine Ringeleien, aber er ist glücklich damit. So soll`s sein.

Einmal Größe 40/41 mit 56 Maschen und Kleinformat in 34/45 mit 44 Maschen im Anschlag. Gestrickt aus einem von mir gefärbten 6-fach Sockenwollstrang
Ich bin eine Feststrickerin und muss immer ca. 4 Maschen mehr anschlagen, als angegeben. Viel Größere Nadeln nehme ich ungern, da mir das Maschenbild dann zu unregelmäßig erscheint. Hier war es mein 3,25er Nadelspiel.



Sonntag, 25. Januar 2015

Von Schokotarte und Träumereien

Letztes Jahr im Advent machten mein Mann und ich das erste Mal seit ich weiß schon gar nicht mehr wann mindestens 9 Jahren, einen Wochenendtrip ohne Kinder. War das schön! Drei Tage Bamberg. Nicht weit weg, aber weit genug, um die kinderfreie Zeit in vollen Zügen genießen zu können.

Besonders angetan war ich vom Zuckerstück. Ein kleines, ein wirklich sehr kleines Cafe in der Bamberger Altstadt. So liebevoll und heimelig eingerichtet - fast, als wäre man 70 Jahre in die Vergangenheit gereist. Dort gibt es nicht nur leckeren Kuchen zu kaufen, sondern auch hübsche Kleinigkeiten im vintage Stil, die niemand braucht, aber das Leben versüßen.


Natürlich konnte ich meine Finger nicht lassen und es musste der ein und andere nostalgisch erscheinende Schatz geborgen werden. Zwischendrin gabelte ich mir genüsslich einen Happen Schokotarte in den Mund, um zufrieden weiter in den gesammelten Kostbarkeiten andere Leute zu gruschteln
Das ganze Cafe ist zugestellt und wirklich alles kann man in diesem schrulligen Laden kaufen. Traumhafte Zustände für alle Sammlerinnen und Liebhaberinnen vergangener Zeiten. 
Serviert wird, wie ich es besonders liebe, auf alten Sammeltassen und Tellern, die garantiert nicht zusammenpassen. Ich hätte im Zuckerstück schlafen können!

Und wieder träume ich von meinem eigenen kleinen Cafe, indem ich auch so leckeren Kuchen auf bunten, "blümelichen" Omatellern mit Goldrand serviere und Jung und Alt zusammenbringen kann. Wer weiß ... aber träumen ist ja auch was tolles.

Seit diesem Tag faszinierte mich die Vorstellung, eine ebenso zartschmelzende und verführerisch anmutende Schokotarte zu kreieren. 
Also wurschtelte ich mich durch dieses und jenes Rezept. Zu lang gebacken, zu komprimiert, zu trocken. Gar nicht so einfach das perfekte Schokotarte Rezept zu finden. Nun denn, "zu schaffen muss es doch sein" dachte ich mir und experimentierte ein wenig weiter in meiner kleinen Hexenküche. Bis ich eine Schokotarte aus dem Ofen holen durfte, die mir absolut gefallen und geschmeckt hat! 
Zart schmelzend, nicht zu süß, und kein bisschen spundig. Mit der nötigen herben Note des Kaffees wird der schokoladige Geschmack perfekt unterstrichen und die dezenten Salzkristalle runden den Kuchen angenehm ab - yeah, it`s done!



Schoko-Tarte mit Fleur de sel (für eine 26er Springform)

Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  • 150g Zartbitterschokolade
  • 125g Butter
  • 2 Pr. Chiliflocken (kann auch weggelassen werden)
Zusammen bei niedriger Temperatur schmelzen lassen.
  • 3 Eier, getrennt
Davon die Eigelbe unter die Schoko/Buttermasse rühren.
  • 130g Zucker
  • 80g Kakao
  • 1 EL frisch gemahlenes Espressopulver 
Die trockenen Zutaten vermischen und die Schoko/Butter/Eigelbmasse unterrühren.
  • 3 Eiweiß
  • 1Pr Salz
Eiweiß steif schlagen und locker unter den Teig ziehen. Nun das Ganze in eine mit Backpapier ausgelegte 26er Springform füllen und mit 
  • 2-3 Pr. Fleur de Sel bestreuen (Menge je nach Größe der Finger ;) ).
Im vorgeheizten Backofen 15- max. 20 Minuten backen (hier:18 Minuten).

♥ Das Fleur de Sel darf auch gerne erst nach dem Backen auf dem Kuchen verteilt werden.

Kurz abkühlen lassen, dann schön mit Puderzucker bestäuben und am besten noch lauwarm genießen. Dazu Vanilleeis oder Sahne und der Tag ist perfekt!



Ich ärgere mich, dass ich keine Fotos vom Cafe gemacht habe. Aber ich verspreche hoch und heilig, ich gehe wieder ins Zuckerstück und bringe euch einen Berg Fotos mit!
Und wenn Ihr Bamberg mal besuchen solltet, denkt an mich und, dieses kleine, schrullige, liebevolle Cafe und genießt Kaffee und Kuchen im Antiquitätenstyle :)








Samstag, 24. Januar 2015

Für ganz Kleine


So eine Quynn für wirklich ganz, frische kleine Erdenbürger hab ich noch nie gestrickt. Zeit wurde es also! Darüber gefreut hat sich, wie immer, ehr die Mama als der Zwerg. Aber mein Neffe sieht so zauberhaft aus damit. Er läuft ohnehin jeden Tag Gefahr, von mir aufgefressen zu werden und ich habe das Gefühl, er mag seine Tante auch sehr gerne ;).
Farblich habe ich mich an meiner "Restekiste" bedient und recht hübsche Farben gefunden.

 Zwergenmütze in Miniformat (KU 37/40)