Mittwoch, 13. August 2014

Free Bird

Beim lesen ihres Blogeintrages kam urplötzlich die Lust auf diesen Song. 
Ich liebe ihn!!!


Den passenden Filmtipp hätte ich auch, aber nur für die Ü18 und Action.Horror.Fans ;)

Freitag, 8. August 2014

Der Herbst naht


Nächsten Monat ist es schon wieder soweit und wir verabschieden den Sommer, um den Herbst begrüßen zu dürfen. Herbst - meine absolute Lieblingsjahreszeit! 

Um pünktlich anzukommen machen sich zwei Mützen auf den Weg, um zu gegebener Zeit die kleinen Köpfchen ihrer neuen Besitzerinnen zu wärmen und gute Laune in den kalten Monaten zu verbreiten. 

Rosenfee KU 49/51

Herbstwichtel KU 47/49

Wer auch gerne so ein wunderhübsches Einzelstück haben möchte, einfach anklopfen ...




Dienstag, 29. Juli 2014

Schwarzbierbrot II

Bier und ich werden in diesem Leben ganz sicher keine Freunde mehr! Farbe, Geruch - naja, über den Geschmack kann ich nicht viel sagen - finde ich nicht wirklich lecker. Die einzigste Verwendungsmöglichkeit, in der es mir wirklich zusagt ist Brot (wenn`s im Essen ist sollte man es tunlichst verschweigen, niemals nie das Wort Bier mit der zubereiteten Mahlzeit in Verbindung bringen!).
Aber so ein Schwarzbierbrot, das schmeckt mir!


Schwarzbierbrot II

Sauerteig (Stehzeit ca. 17h):
  • 500g Roggenvollkornmehl
  • 500g Wasser
  • 5g     gemahlener Kümmel
  • 25g   Anstellgut

 Altbrotteig (mit Sauerteig anstellen ggf. kühlen):
  • 125g Altbrotbrösel (bei größeren Stücken am nächsten Tag kleinmixen)
  • 250g heißes Wasser
  • 5g     gemahlener Fenchel

Vorteig (Stehzeit ca.17h):
  • 200g Weizenmehl 550
  • 200g Wasser
  • 1,5g  Hefe
Eine Stunde bei Zimmertemperatur anspringen lassen und für ca. 16h in den Kühlschrank geben.


Hauptteig:
  • Sauerteig
  • Altbrotteig
  • Vorteig
  • 700g Roggenvollkornmehl (ich lasse die Hälfte etwa 2h im Bier vorquellen)
  • 600g Weizenmehl 550 od. 1050
  • 500ml Schwarzbier (z.B. Köstritzer)
  • 5g     Hefe
  • 40g   Salz
Alle Zutaten ca. 8 Minuten verkneten.


Teigruhe: 40 Minuten

Nun wird der Teig vorsichtig zu einem Laib geformt (oder auch 2 kleine Laibe) und mit dem Schluss nach unten ins vorbereitete Gärkörbchen gegeben.
Nun ruht der Teig nochmals ca. 80 Minute. 
  Backzeit bei 250°C(wer kann auch gern 270°C) ca. 15 Minuten nach 1 Minute Schwaden geben (diese nach 5 Minuten wieder ablassen). Nun die Temperatur auf 190°C reduzieren und weitere 70 Minuten fertig backen.
Bei kleineren Laiben die Backzeit anpassen!







Dienstag, 22. Juli 2014

Die vorerst letzten ...

... Küken für dieses Jahr ...

Geschlupft sind am Wochenende 7 Araucana-Küken. Seeehr süß! Wenn alles gut läuft, habe ich nächstes Jahr zu Ostern grün-blaue Eier :)


Ein paar Kükenimpressionen von diesem Jahr ...









Dienstag, 8. Juli 2014

Ernte einfahren

Zumindest mal einen kleinen Teil. Erdbeersaison ist vorbei, Johannisbeersträucher sind auch so gut wie geerntet. Lediglich eine späte Sorte muss noch abgeleert werden, Stachelbeeren werden hier nur frisch gegessen und Himbeeren haben wir dieses Jahr leider nicht.


Eingemacht habe ich also einige Gläser Erdbeer- und Erdbeer-Rhabarbermarmelade, Johannisbeergelee und Aprikosen-Lavendelkonfitüre. Einige Johannisbeeren habe ich getrocknet, um sie in unser Knuspermüsli zu mischen oder zum einfach zum so Knabbern. 


Essig wurde zum Aromatisieren angesetzt. Einmal Holunderblütenessig pur und  zum ersten mal habe ich dieses Jahr einen Erdbeer-Holunderblütenessig angesetzt. Der war jetzt durchgezogen und ich konnte ihn abseihen. Was soll ich sagen, er schmeckt einfach großartig und die Farbe ist beeindruckend rot. Perfekt zu Blattsalaten aller Art. Nächstes Jahr gibt`s den wieder und dann mehr.
Einfach 1l Weissweinessig mit 300g geviertelten (oder ganze kleine) Erdbeeren und 4 schöne Holunderblütendolden in einem großen Glas für 4-6 Wochen auf der Fensterbank ziehen lassen. Abfiltern (wie gut, das ich so viele Mulltücher habe) und in schöne Flaschen füllen. Wird heuer noch mit Johannisbeeren ausprobiert. Mit Himbeeren funktioniert es übrigens auch prima.


Die Tage wird hier noch eine Ringelblumenseife gesiedet, noch einige Blüten und Kräuter für Tee und Gewürzmischungen geerntet und sich mal wieder ausgiebig um den langsam zu verwildern drohenden Garten gekümmert.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Dinkelbrot - ganz schlicht


Eigentlich dachte ich immer, Dinkel mag ich nur in Spätzle. In vielen Rezepten wird mir die Krume einfach zu gummilich-fest, ohne Elastizität. Mittlerweile denke ich, der Sauerteiganteil in den Rezepten war einfach zu hoch bzw. der ph-Wert zu niedrig. Nun war ich vor ein paar Wochen bei einem Backseminar des Bäckermeisters Hans Som (dem Trainer der holländischen Bäckermeister- Nationalmannschaft) und der hatte einen ganz tollen, sehr milden Apfelsauerteig/Vorteig mit im Gepäck. Aus diesem zauberte er mit uns leckerste Brote! 
Wahnsinn, mit was für einer Leichtigkeit dieser Bäcker seine Teige über den Tisch tanzen lässt. Mit einer hypnotischen Gleichmäßigkeit wirkt er die Teige und lässt begeisterte Zuschauer und Hobbybäcker an seiner Leidenschaft teilhaben (was der Dietmar in seinen tollen Lehr-Videos übrigens auch ganz aktuell wieder tut ). Jedenfalls ist der Hans ein sympathischer Kerl und den holländischen Akzent mag ich sehr (macht die Holländer noch putziger). Von ihm zu lernen macht echt spass! Termine für Seminare gibt es hier und ich kann nur empfehlen, ihn mal "in echt" zu erleben.
Dazu gab er uns noch einen Riesenberg Rezepte mit auf den Weg, die ich nun nach und nach alle ausprobieren möchte. Natürlich sind da keine typischen Roggenbrote dabei, wie wir sie hier gerne essen. Aber viele interessante Brote aus Rotkorn, Weizen und eben auch Dinkel. So war gestern das Dinkelbrot an der Reihe und was soll ich sagen, mir gefällts! Die rustikale Kruste, die flaumige und elastische Krume - ein wirklich tolles, sehr mild schmeckendes Brot, perfekt zum Frühstück.


Dinkelbrot nach Hans Som  

Brühstück:
200g feiner Dinkelschrot (H: mittelfein)
300ml kochendes Wasser

Alles am Vortag anstellen und quellen lassen.

Brotteig:
500g Dinkelvollkornmehl
300g Dinkelmehl 630
500g Brühstück
150g Som-Vorteig
22g Salz
10g Hefe
10g Honig
20g Olivenöl
450-500g Wasser (H:450g) 

Im Seminar hat er gemeint, alles kalt verarbeiten und so habe ich es auch gehalten. Alles kalt zu einem homogenen Teig verarbeiten. Nicht zu lange kneten, Dinkel überknetet recht schnell!

Den Teig 75 Minuten ruhen lassen. 

Nun wird der Teig in zwei gleichgroße Stücke geteilt und jeweils rund gewirkt. Nun gehen die Laibe erneut 45 Minuten. 

Teiglinge nun nochmals leicht durcharbeiten und ein zweites mal straff rund formen. Diesmal mit Schrot bestreuen und mit dem Schluss nach oben ins vorbereitete Gärkörbchen verfrachten. 

75 Minuten gehen lassen

Die Brote auf den Schießer stürzen und nach belieben einschneiden (ich bin da ehr der rustikale Messerstecher, als der kreative Laibmaler gewesen). 
In den auf 250°C vorgeheizten Backofen unter kräftigem Schwaden einschießen. Temperatur sofort auf 200°C reduzieren und 45-50 Minuten ausbacken.


An dieser Stelle hätte ich natürlich auch gerne Bilder von Herrn Som bzw. dem Seminar eingestellt, aber ich hab leider nie den Foto dabei, wenn`s wichtig wäre ;)