Donnerstag, 28. Juli 2016

Frühstück, ...

... die wichtigste Mahlzeit vom Tag. Jedenfalls bei mir. Am Abend möchte ich nicht viel essen. Ich vertrage es einfach nicht. Deshalb "frühstücke ich wie ein Kaiser, esse Mittag wie ein König und am Abend wie ein Bettelmann".
Mein Vitamix ist da der perfekte Begleiter in und durch den Tag. Morgens mixt er mir fleißig meinen Frühstücks-Smoothie oder meine Nussmilch zu Müsli oder Smoothie-Bowl. Am Nachmittag gibt es den Smoothie für die Kids und für mich am Abend oft auch noch einen.

Mein Smoothie heute morgen:


Frühstücks-Smoothie für 2 große Gläser

5 Blatt Mangold (*nur das Grün verwenden, sonst wirds zu erdig)
1-2 gefrorene Banane
1/4 Ananas
1/2 Gurke
10 Cashewkerne (geht auch 1EL Cashewmus)
1EL Hanfsamen oder Leinsamen
1/2TL Kurkuma (optional)
150-200ml kaltes Wasser

Alles in den Vitamix und los gehts :)

Ich habe mir noch 2EL glutenfreie Haferflocken drüber gestreut.
*die Stangen schmecken lecker scharf angebraten mit viel Zwiebeln zu Reis.

Ich liiiiiebe meinen bunten Mangold. Ein Glück habe ich davon genug im Garten :)


Montag, 25. Juli 2016

Lichtblicke

Ende letzten Jahres war mein Körper ausgebrannt, er gab mir das Gefühl nicht mehr richtig zu funktionieren. Ich hatte Wassereinlagerungen und fühlte mich einfach unwohl. Mein Geist jedoch war voller Energie. Passt eigentlich so gar nicht zusammen, hat mich auch ziemlich irritiert. Diese Energie nutzte ich für mich, für meinen lädierten Körper, um ihm Kraft zu schenken, etwas zu ändern und um ihn zu "heilen". Also begann ich, meine Ernährung umzustellen und begann mit Sport. Die Ernährung war ab sofort zuckerfrei, glutenarm, hauptsächlich vegetarisch und mit hochwertigen Fetten.
Ja, das Heilen, dass hat sich als sehr sinnvoll erwiesen. Denn leider wurde mir im späten Frühjahr eine seltene und unschöne Autoimmune Erkrankung diagnostiziert. Heilung ausgeschlossen, Therapie symptomatisch bzw. erhaltend. Bummm! Ganz schön doof. Ich musste fortan alle vier Wochen zur Kontrolle in die Uni, um den Verlauf besser beurteilen zu können und um Krebs auszuschließen, da mein Risiko durch die Erkrankung leider erhöht ist. Auch wenn die Diagnose nicht lebensbedrohlich ist, stimmt sie einen sehr nachdenklich und ja, auch ängstlich.
Schon doof, zu wissen, dass der Körper gegen sich selbst arbeitet und man nichts wirklich im Griff hat. Cortison hilft im Akutfall sehr gut. Mein Ziel und das Ziel der Ärzte ist aber, es auf länger Zeit wieder ganz absetzten zu können. Sie halten Immunsuppressiva für die bessere Wahl. Ich, naja nicht wirklich.
Sehr schnell bin ich durch Recherchen  auf "The China Study" von T. Colin Campbell aufmerksam geworden und besonders auf den Rat vieler autoimmunerkrankter und krebserkrankter Personen, das Gluten aus der Ernährung zu streichen. Auf Gluten verzichten? Ich!!!!!!!!! Eine Katastrophe! Aber es hilft. Es hilft wirklich.
Was darf man denn dann eigentlich noch essen, so zuckerfrei, glutenfrei und vegan. Das werde ich euch immer wieder mal zeigen. Aber es ist seeehr viel. Sehr viel leckeres und farbenfrohes und vor allem frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornreis, Nudeln aus Vollkornreis, Hirse, Linsen... . Eine kleine vegane Außnamhme gibt es, ganz selten einen Teelöffel von unserem eigenen, selbstgeimkerten Honig. Der hat für mich nur gute Eigenschaften ;).

Erste Erfolge kann ich verzeichnen, meine Erkrankung bessert sich extrem, der Arzt war wirklich überrascht. So dass ich den nächsten Kontrolltermin erst wieder in 3 Monaten habe. 
Mein Ziel ist, mein Immunsystem auf einen normalen Level zu fahren, indem ich ihm keine zusätzlichen "Feinde" in den Darm schicke und es mich dadurch nicht ständig angreift. Ich hoffe, mir dann die Immunsuppressiva sparen zu können.
Dazu gibt es hier tägliche Sporteinheiten und somit Reduzierung des Körperfettanteils, das fördert nämlich Entzündungen im Körper, ebenso wie tierische Produkte und besonders tierisches Fett (Arachidonsäure). Kein Gluten, weil mein Immunsystem gegen Gluten schießt und dadurch auch immer gegen mich. Keinen raffinierten Zucker bzw. überhaupt wenig zusätzliche Süße, weil Zucker Krebszellen ernährt. Obst natürlich ausgeschlossen, das gibt es hier in Massen :).

So sieht er aus, mein Plan, hoffentlich funktioniert er ...


Montag, 18. Juli 2016

Beerige Zeiten

Ja, der Sommer ist da :)! Wenn auch die Temperaturen etwas südländischer sein könnten, so sind wenigstens die Beerensträucher dicke-dick voll mit Früchten. Alle frisch vom Strauch verzehren geht hier gar nicht. Hauptsächlich rote, schwarze und weiße Johannisbeeren sind es. Viele wurden für Smoothies eingefroren und zu Marmelade verarbeitet. Noch immer hängen zwei große Johannisbeersträucher voll und sorgen so noch die nächsten 2-3 Wochen für unsere Vitamine am Morgen. Danach werden sie abgelöst von den Brombeeren. Himbeeren gibt es in unserem Garten leider noch nicht. Aber sie sind ganz sicher für den Herbst geplant. 
Heuer habe ich alle Beeren zusammengemixt und eine "Rote Grütze"- Marmelade (ich weiß, Konfitüre ;) ) gekocht. Die Kerne siebe ich immer mit meiner Flotten Lotte raus. Gepimpt wurde die Konfitüre mit geklauten Kirschen, Jostabeeren aus dem "Onkelgarten" und Waldhimbeeren dazu Vanille und gut. 
Warum werden eigentlich so viele Kirschbäume nicht abgeräumt? Ich futtere beinahe täglich von Bäumen, die nie jemand ableert. Mich freut`s natürlich, aber schade ist es schon. Bei Äpfeln kann ich das verstehen, ist mit massig Arbeit verbunden. Aber Kirschen braucht man doch nur zu essen bis man platzt.
Auch sonst geht es ziemlich rund im Garten. Einige frühe Tomaten sind schon am reif werden, die Zucchini haben regelmäßig reife Früchte, der Mangold sieht wunderhübsch aus und zaubert die grünsten Smoothies und Gurken durfte ich auch schon ernten. Bald sind dann auch endlich die Bohnen so weit. Der Borretsch blüht prächtig und unsere Bienchen freuen sich darüber. Es macht so viel spass den kleinen Damen beim Nektar sammeln zuzusehen. 
Ja, der Garten, mit ein Grund, warum es derzeit so still ist im Blog :).










Donnerstag, 7. Juli 2016

Neues Spielzeug - Vitamix

Nachdem ich nun schon den zweiten Mixer geschrottet habe dachte ich, es wäre an der Zeit für eine richtig, richtig gute Maschine. Eine mit genug Rumms für Mandelmus, eine, die meine Smoothies richtig fein und sämig macht und eine, mit der ich meine Mandel- und Getreidemilch homogen mixen kann. 


Ich muss zugeben, dass ich nie ein Fan vom Thermomix war und ich bin`s auch heute noch nicht. Auch wenn er die alles.fressende.Wollmilchsau sein soll. 


Meine Entscheidung viel also nach langen Recherchen auf den hochgelobten Vitamix. Er hat wesentlich mehr Umdrehungen als der Thermomix und auch mit ihm kann man problemlos Salatkotze produzieren. Ich weiß, das hört sich nicht nett an, aber für mich sehen diese zermixten, superschnellen Salate eben immer genau so aus (deshalb werde ich Salate immer gerne mit dem Messer in hübsche, mundgerechte Stücke schneiden, egal wie lange ich brauche). Kochen kann der Vitamix natürlich nicht, ich dafür umso besser ;).
Vorher musste immer mein Pürierstab herhalten, um Smoothies zu zaubern. Aber da hatte man halt echt noch halbe Brennesseln auf der Zunge, nicht wirklich lecker.
Mit dem Vitamix sind sie so cremig und sämig und schmecken viel fruchtiger, nicht so hart. Und das, obwohl ich da echt das faserigste Zeug reinschmeiße. Der macht alles klein. Smoothieprofi bin ich nicht wirklich und meine Rezepte durchaus verbesserungfähig. Aber in meinem Garten wuchert gerade genug Grünzeug für noch mehr grüne "Mutagensoße", wie meine Kinder gern den Smoothie betiteln. 
Wer also schmackhafte Rezepte für mich hat, nur her damit ... die Maschine will gefüttert werden. 

Dienstag, 21. Juni 2016

Zuckerfrei(er) - Energiekugeln

Seit mittlerweile 7 Monaten versuche ich mich zuckerfrei(er) zu ernähren. Klappt super, einzigste Ausnahmen sind Feiern (zum Glück ehr selten) und mein tägliches Glas Wasserkefir. Schokolade und co. sind schon lange kein Problem mehr für mich. 
Wenn Zucker benötigt wird, z.B. im Kuchen, weiche ich auf Bananen, Datteln oder Kokosblütenzucker aus.
Da ich aber am Abend nur noch Flüssignahrung in Form von Mandel- oder Sojamilch zu mir nehme (bin zum Kauen nach meinen Läufen meist zu faul) fehlt mir ab und an so ein kleiner Energiekick. Außerdem möchte ich mein Gewicht nun eigentlich halten und nicht weiter abnehmen. Lange Rede kurzer Sinn - es müssen Energiekugeln her. Geballte Energie - gesunde Fette und voller Mineralstoffe und Vitamine.
Also haben wir 5kg - ja echt 5!!!kg - Medjoul Datteln gekauft und nun steht uns die Welt der Energieriegel oder Kugeln offen. 


Das Päckchen in der Hand zu halten war wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Wir liiiebern Medjoul Datteln! Preislich macht der Großpack auch einiges aus im Vergleich zum Bioladen.


Energiekugeln

200g Mandeln und Cashew gemischt
ca.10 Medjoule Datteln (entkernt)
1EL Mandelbutter
1EL Leinsamenschrot
1EL Brennesselsamen (oder Hanfproteinpulver für mehr Eiweiss)
1EL Chia
2EL Kokosöl (3EL wenn es flüssig ist)
1EL Zimt

Alles im Mixer zerkleinern.

1EL Kakaonibs

In die Masse kneten. Nun kleine, mittlere oder große Kugeln formen oder zwischern Folie 0,5cm dick auswellen und Riegel schneiden. Nun für 20 Minuten im Gefrierschrank anfrieren lassen. Dann im Kühlschrank lagern.

Die schmecken echt total klasse und sind um einiges günstiger als Roob.. - Riegel. 



Man kann das Rezept variieren wie man möchte. Statt Zimt einfach rohes Kakaopulver, andere getrocknete Früchte, andere Nüsse ... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nur formbar sollte die Masse bleiben.

Montag, 13. Juni 2016

Wasser-Kefir-Limonade ♥ oberleckeres Sommergetränk

Und gesund noch dazu! Die Kristalle werden mit Wasser, Zucker, Trockenfrüchten und Zitrone angesetzt, und dann für 24-48h bei Zimmertemperatur fermentieren lassen. Das Wasserkefirwasser enthält durch die Fermentation eine geringe Menge Alkohol, aber noch mehr positive Inhaltsstoffe wie Milchsäure, Hefepilze und vor allem B-Vitamine.
Und wenn die kleinen Kerlchen sich wohlfühlen vermehren sich die Kristalle wie doof. Bald kann man den ganzen Freundeskreis damit versorgen, die Nachbarschaft und wer sonst noch gerne prickelnde Limo mag.
Man kann sie mit Früchten der Wahl aromatisieren, als Bowle mit Sekt vermischen ... aber eiskalt, dass sollte die Limo unbedingt sein!
Viele setzten die frischen Früchte und Geschmacksgeber schon bei der ersten Fermentationsphase zu. Ich persönlich habe zu viel Angst vor zu viel Verunreinigung und mache das erst im zweiten Schritt, der Nachgärungsphase. Somit habe ich immer saubere Kristalle.


Kefirwasser (Grundansatz)
1l Wasser
50g-80g Rohrohrzucker
ca.30g Bio-Trockenfrüchte, egal welche, aber unbedingt ungeschwefelt! (ich bevorzuge Aprikosen oder Äpfel wegen ihres dezenten Geschmacks)
3 Scheiben unbehandelte Zitrone
40g Kefirkristalle

Alles in ein großes Gefäß geben und für 24-48h fast luftdicht fermentieren lassen. Ich bevorzuge 48h. Man kann zwischendurch probieren. Je länger die Abstehphase, umso saurer wird die Limonade.

Wenn das Getränk fertig ist die Trockenfrüchte und die Zitronenscheiben herausfischen und die Kefirkristalle in einem Plastiksieb (ich steh nicht auf Plastik, aber der Kefir hasst Metalle und Keramik habe ich nicht) unter fließendem Wasser gut ausspülen. Diese sind nun bereit für die nächste Runde.

Natürlich habe ich auch Lieblingsrezepte, ganz klar ... :)


Aprikose-Thymian

1l Kefirwasser
2 Aprikosen
4 Zweige Thymian
1 Scheibe Zitrone

Zitrone-Ingwer

1l Kefirwasser
3 Scheiben Zitrone
ein walnußgroßes Stück Ingwer in Scheiben geschnitten
2-3 Stiele Minze
Birne-Basilikum

 1l Kefirwasser
3 Schnitze Birne, eine schöne süße
2 große Basilikumspitzen
1-2 Scheiben Zitrone


Holunderblüte-Erdbeer

1l Kefirwasser (hierfür gebe ich außnahmsweise in den Grundansatz eine große Holunderblütendolde) 
3 große Erdbeeren geviertelt 
1 Zweig Minze
2 Scheiben Zitrone 
1 Stiel Minze

Für alle Rezepte gilt die gleiche Anleitung:
In eine hübsche Flasche füllen, möglichst luftdicht verschließen und für ein bis zwei Tage im Kühlschrank nachgären lassen. Fast wie Bionade.


Ich habe mir meinen Kristall von Privat über eb..y besorgt, aber es gibt auch Shops die in anbieten, z.B. hier

Dienstag, 7. Juni 2016

Und schwupps ...

... ist schon wieder Einmachzeit!
Da ich, wie jedes Jahr, das Gefühl  habe, die Rhabarbersaison geht viel zu schnell vorbei habe ich endlich Rhabarbergelee ausprobiert. Das steht schon so lange auf meiner Nachkochliste. Und es schmeckt echt lecker!
Auf Eis möchte ich die sauren Stangen nicht legen, da bleiben sie nur bis zur nächsten Saison liegen und ich habe ein schlechtes Gewissen.
Und weil es auch endlich schöne regionale Erdbeeren gibt habe ich gleich noch Erbeermarmelade eingekocht. Stinknormale ganz ohne SchnickSchnack, so mögen wir sie am liebsten. Und ich bin mir ziemlich sicher, von der guten alten Erdbeermarmelade hat jeder sein eigenes Lieblingsrezept parat.


Aber das Rhabarbergelee teile ich gerne mit euch :)

Rhabarbergelee

1500g gewaschenen Rhabarber (mit Schale, dann wird das Gelee rötlich) mit
800ml Wasser ca. 20 Minuten köcheln lassen. Das ganze durch ein Geleetuch über Nacht abtropfen lassen.
Am nächsten Tag bleiben gut 800ml Saft übrig. Diese mit einer Vanilleschote und 500g 2:1 Gelierzucker nach Packungsanweisung kochen und natürlich vor dem Abfüllen abschäumen. In saubere!!! vorbereitete Gläser abfüllen, 5 Minuten auf den Kopf stellen und wieder umdrehen, abkühlen lassen. Fertig!

Und vom "Rhabarbermatsch" könnt ihr Kompott, Crumble oder was auch immer zubereiten. Zum Verwerfen ist der zu schade :)