Dienstag, 2. Februar 2016

Brot.Büchsen.Einblicke

Unser Brot diese Woche, der "schwarze Hamster" von hier
Ein sehr kerniges und aromatisches Kastenbrot. 
Wir lieben es.



Dienstag, 26. Januar 2016

Sprossen

Ich muss gestehen, es fällt mir nicht immer leicht, genügend Grünzeug bzw. Obst zu essen. Zu oft überkommt mich die Lust auf Ungesundes. Und wenn man erstmal in dem Kreislauf gefangen ist, kommt man da nur schwer wieder raus. Da ist so ein neues Jahr doch ne ganz gute Chance. Das Alte wird oft müde und erschöpft beendet und das neue Jahr öffnet Türen zu mehr Energie und Tatendrang. Diese Chance muss man doch am Schopf packen, oder?!
Übrigens bin ich mir sicher, es ist der raffinierte Zucker, der mich immer mal wieder ernährungstechnisch auf die schiefe Bahn geraten lässt. Deshalb bin ich schon vor langer Zeit auf Rohrohrzucker, Rübenkraut, Ahornsirup... umgestiegen. 
Aber versteckt ist der raffinierte Zucker natürlich in genügend anderem. Spätestens, wenn man auswärts isst wird man damit konfrontiert. Und ich reagiere extrem stark auf  Zucker. Meist mit aufgekratztem Verhalten, Unzufriedenheit und Heißhungerattacken auf noch mehr Zucker. Mein Körper wird schwammig, aufgedunsen und ich träge und lustlos. Da möchte ich zukünftig mehr darauf achten, wenn ich auswärts bin.


Der regelmäßige Verzehr von Sprossen aller Art hilft mir dabei sehr, wieder ins körperliche Lot zu kommen. Angefangen habe ich nun vor ca. 6 Wochen damit die kleinen Energiebündel zu futtern. Und so habe ich die "süße Weihnachtszeit" richtig gut an mir vorbei ziehen lassen. Immer ein paar Plätzchen, aber nie so richtige Fressflashs.  
Zur Zeit tut es mir richtig gut, mich gesund zu ernähren. Was allerdings auch ziemlich nötig ist, denn ich merke gerade sehr, wie dünnhäutig ich bin. 



Ganz nebenbei sind Sprossen eine sehr kostengünstige Art um sich, gerade im Winter, gesund und frisch zu ernähren und dazu sind sie auch noch hübsch anzuschauen. Farbe, Form, immer bewunderswert schön und perfekt. Die zarten Härchen der "Wurzel", die oft kräftige Farbe am "Kopf". Sie sättigen nicht nur Körper, sondern auch Geist.


Meine Lieblingssprossen sind Rucola und Radieschen. So richtig dick aufs (Schrot-)Brot gelegt. Mit Avocado und Frischkäse. Oder ein einfaches Käsebrot mit Radieschensprossen. 


Ganz besonders lecker und sättigend ist ein ...

Bananensandwich mit Bockshornkleesprossen
  • Sonnenblumen-, Dinkelbrötchen oder Vollkorntoast bestrichen mit
  • Kokosmus (Deckel und Unterseite) mit
  • Bananenscheiben (ca. 1/2 Banane) belegen und 
  • etwas Currypulver süß zum Würzen darauf verteilen.
  • beliebig viele Bockshornkleesprossen drüber und genießen

Schmeckt sooo toll und macht pappsatt. Die Süße der Banane schluckt komplett den leicht herb/bitteren Geschmackston der Bockshornkleesprossen.
 

Das am Morgen und ich bekomme keine Heißhungerattacken oder nasch` mich anderweitig durch den Tag. Auch der Zuckerhunger klopft nicht ständig an die Tür und erinnnert mich an die versteckte Tafel Schokolade im Kinderzimmer, die meine Kinder schon längst vergessen haben ;).

Meine Hühner bekommen im Winter übrigens auch Sprossen. Entweder aus Getreide oder Mungbohnensprossen. Die Sprossen liefern wertvolles Eiweiß und natürlich noch ne Menge  Vitamine und machen das Eigelb wunderbar gelb. Den Hühnern geht es super damit!

Angezüchtet wird im Sprossenturm und in den Cressbar`s. Wobei ich den Sprossenturm bevorzuge. Der begleitet mich nun aber auch schon seit fast zwei Jahrzehnten und ist noch von meiner Mutter. 
Die Boxen von Cressbar sind aber praktisch, um sie auf den Tisch zu stellen. Somit haben beide ihre Daseinsberechtigung. Etwas schade finde ich, dass beide Produkte aus Plastik bzw. Acrylglas sind. 
Gekauft habe ich uns noch eine Eschenfelder Kresseschale aus Keramik.  Sie stellt optisch die Cressbar(s) in den Schatten. Wenn sie jetzt noch mindestens so gute Erfolge (am liebsten noch bessere) liefert, sind die Plastikschälchen abgelöst.


Sprossentechnisch sind wir auch ganz gut versorgt. Ich bevorzuge die Eschenfelder Keimsaaten. Sehr gute Keimqualität und Bio zu fairem Preis. Allerdings hätte ich so gerne Rote Beete Keimsaat und kann sie nirgendwo finden. Einfaches Saatgut möchte ich nicht dafür nutzen, da dieses meist behandelt ist. Wer also einen Tipp hat, ich würde mich sehr freuen :).

Was sind eure Lieblingssprossen und wie züchtet ihr sie - Turm, Glas, Schale?

Freitag, 22. Januar 2016

Basmati- & Wildreis mit Kichererbsen,...

... Korinthen und Kräutern


Mindestens genauso schmackofatzich wie Mejadra ist dieses Gericht aus meinem derzeitigen Lieblingskochbuch "Jerusalem" von Ottolenghi.
Ein großer Topf, für die ganze Familie. Schnörkellos, einfach und lecker. Was will man mehr!


Rezept für 4-6 Personen:
  • 50 g Wildreis (hatte leider nur Wild- mit rotem Reis gemischt da)
Mit reichlich Wasser bedecken und ca. 40 Minuten bissfest garen. Abschütten und warm halten.

  • 220g Basmatireis mit
  • 1 EL Olivenöl kurz anbraten bis der Reis mit Öl bedeckt ist und mit 
  • 1/2TL Salz und 
  • 330ml Wasser ablöschen. 
Den Reis 15 Minuten auf niedrigster Stufe ausquellen lassen. 
Den Reis ohne Hitzezufuhr nochmals 10 Minuten ruhen lassen. 

In einen weiteren Topf
  • 180ml Sonnenblumenöl geben. Dieses erhitzen. 
  • 1 mittelgroße Zwiebel in feine Ringe schneiden und mit 
  • 1/2TL Mehl bestäuben. Die Zwiebel im heißen Öl goldbraun ausbacken. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit etwas Salz würzen.

  • 1,5 EL Olivenöl erhitzen,
  • 2 TL Kreuzkümmelsamen und
  • 1,5 TL Currypulver darin kurz anschwitzen und sofort
  • 240g vorgegarte  Kichererbsen und 
  • 1/4 TL Salz dazu und gut verrühren. Vom Herd nehmen. 

Nun ...
  • 2El gehackte glatte Petersilie,
  • 1EL gahacktes Koriandergrün
  • 1EL Dill, ebenfalls gehackt 
  • 100g Korinthen mit ...
 ... dem Wildreis, Basmatireis und den gewürzten Kichererbsen vermengen. Zwiebel unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken
Kann man gut warm, aber auch zimmerwarm/kalt genießen. Das meiste lässt sich wirklich in den 40 Minuten vorbereiten, in denen der Wildreis vor sich hin kocht. Ich war nicht ganz eine Stunde am werkeln bis alles fertig auf dem Tisch stand.

Dienstag, 19. Januar 2016

Was wurde eigentlich aus dem Pflanzensamenkreisel?

Letzten Herbst nahm ich zum erstem Mal an einer Samentauschaktion teil. Ich schickte meine Tomaten und Akeleisamen inkl. frankiertem Rückumschlag zu ihr und bekam so letzte Woche einen ganzen Berg toller samenfester Gemüsesamen zurückgeschickt. Eben ein Samentausch. 
Finde ich eine ganz tolle Idee und ein recht -liches Dankeschön an Frau Pingaga für die viele Arbeit und Mühe, die sie da auf sich genommen hat. Ich habe mich riesig über die tolle Auswahl gefreut. 


Fehlendes habe ich durch eine kleine/größere Bestellung bei Dreschflegel ergänzt. 
In meinen Finger kribbelt es verständlicherweise auch schon mächtig, aber ein bisschen muss ich mich wohl noch gedulden.
Also gebe ich mich damit zufrieden, kleine Pflanztöpfchen mit dem Paper Potter zu fabrizieren. Das ist übrigens auch eine ganz tolle Arbeit für die lieben Kleinen. Schult die Feinmotorik und verschafft der Mama eine Ruhepause. Ich habe mittlerweile zwei, damit es keinen Streit gibt. Einmal diesen und dann noch den. Sind beide gleich gut und hübsch.
Außerdem eignen sich auch Eierkartons und Klopapierrollen hervorragend zum Anpflanzen. Beides vergeht später in der Erde und die Regenwürmer fressen das total gerne.


Ganz sicher werde ich im Herbst wieder bei einer solchen Aktion mitmachen. Wer weiß, vielleicht wieder bei Frau Pingaga ;).

Montag, 18. Januar 2016

Schnee

Endlich, so lange warten wir nun schon darauf ... und aus triestem Wintergrau wird das schönste Winterwunderland











 Sogar ein bisschen Sonnenschein begleitete uns auf unserem Sonntagsspaziergang

Sonntag, 17. Januar 2016

Nachwuchs in Sicht

Die braune Geiß ist die Trächtig. Bei der weißen Lotti wissen wir es nicht. Ab mitte/ende Februar rechnen wir mit dem Nachwuchs. Hoffentlich geht alles gut! Liesl`s  Bauch wird mit jedem Tag runder. Bald platzt sie! Das kann unmöglich nur ein Zicklein sein. Ihr Euter ist angelegt, aber noch nicht gefüllt. Sie ist anhänglicher in letzter Zeit. Ob`s an den Hormonen liegt? Ich weiß es nicht, aber es ist schön.
Und - ich bin aufgeregter, als bei meinen eigenen drei Schwangerschaften und Geburten. Ob sich Männer etwas so kurz vor der Niederkunft ihrer Frauen fühlen? So etwas bin ich gar nicht gewohnt. Ich habe nichts unter Kontrolle und bin der Situation einfach ausgeliefert. 
Nun hoffen wir mal einfach, dass alles glatt läuft und die Dame(n) das ohne mich, Arzt oder sonst jemandem in der Nacht regeleln. Daumen drücken! Die Vorfreude ist jedenfalls kaum auszuhalten. 
Hier ein paar Bildchen :)



Lotti ist die Hübschere (darf ich das so schreiben?). Aber leider auch wesentlich scheuer und vorsichtiger. Sie hat ein strahlend-weißes,kuschelweiches und dickes Fell. Wie gern würde ich sie mal so richtig fest drücken. Aber ich gebe nicht auf. Bei den Schafen hat es sechs Monate gedauert, ehe ich das durfte. Hier wird es auch noch dazu kommen.

Sie ist übrigens wieder voll genesen. Mittlerweile bin ich auch dahinter gekommen, was zu ihren neurologischen Aussetztern führte. Sehr wahrscheinlich handelte es sich um eine Pansenazidose. War gar nicht so leicht das herauszufinden.
Durch mein ständiges "zu gut gemeintes Füttern" wurde der Pansen übersäuert. Dabei sterben Mikroorganismen ab und der Pansen wird lahm. Im Pansen werden aber von den Mikroorganismen die Lebensnotwendigen B-Vitamin gebildet. Vor allem Vitamin B1 (Thiamin)/B12(Colbamin). Das benötigt unser Nervensystem, wie auch das Ziegen  zum Funktionieren. Großer Schreck, lange habe ich nachgedacht, da der Tierarzt auch nicht so recht schlau wurde aus dem Tier. Aber ich bin mir nun sicher, das war das Problem. Wieder was gelernt ... jetzt nur noch Heu (und gaaanz wenig Rüben-Lauch-Leckerli)


Auf diesen Bilder kann man schön Liesl`s dicken Bauch sehen. Manchmal ist er richtig unförmig und krumm. Da habe ich schon ein bisschen Mitleid mit ihr.


Liesl ist richtig frech geworden. Ständig möchte sie mir an den Dreads rumknabbern. Darf sie natürlich nicht, sonst habe ich bald keine mehr. Sie erlaubt mir zu kuscheln, aber sehr zaghaft und nur von vorne.



Ich freue mich schon auf`s Frühjahr, wenn sie auf ihrer Weide sind. Derzeit sind sie im Winterstall. Ziegen mögen keine nassen Füße und da meine Weideflächen nur begrenzt sind, möchte ich sie mir bei dem feuchten Wetter nicht kaputt trampeln lassen. Bei den Schafen ist da nämlich schon einiges an Weide hinüber. Hoffentlich können wir es noch retten.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Brot.Büchsen.Einblicke



Ähnlich wie immer. Es ist noch stockdunkel, wenn ich die Brotbüchsen fotografiere. Da ich ab jetzt jede Woche vorhabe ein Bild zu zeigen, werde ich den Lichtverlauf gut beobachten können. Sicher werden es schon bald Bilder bei Tageslicht werden. Die Zeit rast immer so, ich komm kaum nach.