Sonntag, 23. Juli 2017

Gartenglück und Honigernte 2.0

Nicht nur über unsere Bienen freue ich mich täglich, auch über unsere vielen, wunderschönen restlichen Gartenbewohner staune ich und genieße es sie zu beobachten. Aber dieses Exemplar ist auch in unserem Garten ehr selten anzutreffen.

♥Umso größer war die Freude ♥


Segelfalter





Es war soweit, heute wurde ein zweites Mal geschleudert. Die Sommertracht war an der Reihe. Wieder ein Erlebnis, wieder den ganzen Vormittag Honig geschleckt und zum guten Abschluss noch mit dem frisch geschleudertem Honig unseren Grillnachtisch* verfeinert. So lecker kann Sommer sein :D





Der Ertrag war gut, jedenfalls gut genug für uns. 10,5kg (wir konnten nur von einem Volk ernten) + eine Wildwabe, die wir am liebsten so mit Wachs und allem drum und dran aufs Brot schmieren. Schmeckt göttlich...!
Wir haben insgesamt nun doch sehr viele Eimer Honig im Keller und kommen so locker bis nächstes Jahr (natürlich essen wir den nicht alleine auf).


*Grillnachtisch:
 Gebackene Nektarinen mit frisch geschleudertem Sommerblütenhonig, Mandelsplittern und Lavendelblüten


  • 4-5 Nektarinen
  • (Sommerblüten-)Honig nicht zu wenig ;) - hier waren es bestimmt 4-5 gute Esslöffel
  • Lavendelblüten 
  • Mandelsplitter


  1. Nektarinen vierteln und ab in die Auflaufform
  2. mit Honig beträufeln 
  3. Lavendelblüten und Mandelsplitter darüber streuen
  4. Das ganze im vorgeheizten Backofen (200°C) ca. 25-30 Minuten backen 
Wir haben dazu Vanilleeis gegessen. 
Man kann die Nektarinen auch sehr gut durch Aprikosen austauschen.




Dienstag, 18. Juli 2017

QueerBeet

Die morgentliche Runde durch den Garten ist beendet und ich habe wieder einige Köstlichkeiten ernten dürfen. Wir sind sehr dankbar über unseren großen Garten, der wächst und wächst. Jeden Tag schenkt er uns leckeres Gemüse und Obst. 
Im nächsten Jahr würde ich dennoch einiges anders machen, oder gar nicht mehr. Kohl zum Beispiel. Er wir hier einfach nix. Ich kann machen was ich will, irgendwann stinkt er nur noch und fliegt raus. Einzig der Grünkohl wird bleiben dürfen. 
Erbsen werden in viel größeren Mengen angebaut. In einer so kleinen Reihe wie wir sie stehen haben, werden sie nix. Die Zuckerschoten allerdings werden wunderbar. Einige durfte ich schon naschen.
Wie jedes Jahr gehört der Mangold mit zu meinem Lieblingsgemüse. Allein schon wegen seiner kräftigen Farbenpracht.
Über den Fenchel freue ich mich ganz besonders. Nur zwei Stück habe ich gepflanzt, weil er bei mir nie wirklich schön wird. Und diese waren eigentlich auch für die Insekten gedacht. Aber in diesem Jahr stehen zwei Prachtfenchel im Garten. So wird doch geteilt und ich habe mir einen gemopst. Der andere darf blühen und wird somit den Insekten als kleine zusätzliche Nahrungsquelle dienen. 
Jetzt geht`s ab in die Küche zum Marmelade einkochen, Kräuter trocknen und Gemüse versorgen. Schließlich möchten wir im Winter auch noch was von unserem Gartenglück :D 



 

Montag, 17. Juli 2017

Rustikales Baguette mit Sauerteig und Vorteig

Wir mögen Weißbrote, vor allem im Sommer. Man denke an all die Antipasti, feines Olivenöl mit Fleur del Sel, Tomatensalat, Grillsoßen und all das leckere Grillzeug, was es sonst noch gibt ... dazu ein knuspriges Baguette zum tunken und der sommerliche Grillabend ist perfekt! Und Soßen tunkt man eben am liebsten mit hellen Broten, jedenfalls hier bei uns. Ich bin mir aber sicher, dass wir da keine Aliens sind und auch andere im Sommer gerne ihr Körnerbrot gegen ein leichtes Baguette, Wurzelbrot,  Fladenbrot ... hach, es gibt einfach so viele  helle Leckereien, eintauschen.
Und manchmal darf es auch mal nur schmecken ;)! Trägt ja bekanntlicherweise fast genauso viel zur gesunden Darmtätigkeit bei, wie ballaststoffreiche Kost. Das habe ich jedenfalls in meinen ayurvedischen Kochbüchern gelesen. Das gesündeste Essen nützt demnach nix, wenns sch...e schmeckt.
Aber ich bin mir sicher, meine Baguettes sind nicht nur super lecker und knusprig, sondern auch gesund! Schließlich bekommen sie jede Menge Mikroorganismen und Zeit zum Reifen.

Ich backe immer auf Vorrat, wer weniger mag muss das Rezept an seine Mengenvorlieben anpassen ;).



Rustikales Baguette mit Sauerteig und Vorteig (ergibt 12 Stück)


Vorteig:
  • 250g Mehl
  • 250g Wasser
  • 3g Hefe

Klumpenfrei verrühren, 2h bei zimmertemperatur anspringen lassen und dann für ca. 15-20h in den Kühlschrank.

Sauerteig:
  • 300g Süßer Starter
  • 300g Mehl 812 od. 550
  • 150g Wasser 

Ca. 3-4h bei 30°C reifen lassen


Hauptteig:
  • 1600g Weizenmehl 550
  • 100g Roggenmehl 1370 od. VK
  • 1050g Wasser
  • Vorteig 
  • Sauerteig
  • 1EL Roggenanstellgut

  • 50g Salz

  • 200ml Eiswasser


Alles bis auf Salz und Eiswasser kurz zu einem homogenen Teig verkneten und 30 Minuten kühl ruhen lassen.

Dann das Salz dazu und ca.8 Minuten kneten. Die letzten 3 Minuten das Eiswasser langsam zugeben.

Den Teig in eine Teigwanne geben und 90 Minuten gehen lassen. Dazwischen alle 30 Minuten falten.

Dann nochmals 1h gehen lassen.

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche kippen und 12 ca. 350g schwere Teiglinge abstechen.

Diese 5 Minuten entspannen lassen und locker zu Rollen formen.

Die Rollen wieder 30 Minuten ruhen lassen und zu Baguettes aufarbeiten. Die Baguettes auf einem Bäckerleinen ablegen.

Hier dürfen die Brote nochmals 45-60 Minuten gehen.

Währendessen den Backofen auf mind. 250°C vorheizen und die Brote mit Schwaden für 20-25 Minuten backen. Wir mögen sie ehr dunkel ausgebacken ;).

Sonntag, 9. Juli 2017

Unser Sommer bis jetzt...

Lange habt ihr nichts mehr aus dem Trollenland gehört. Zum einen liegt es an unseren doch sehr vollen und ausgefüllten Tagen, zum anderen daran, dass ich Probleme mit dem Computer hatte und kein Bildbearbeitungsprogramm nutzten konnte (wir hatten schon eins, nur ich bin zu doof dafür ;) ). 
Aber bis jetzt war der Sommer toll toll toll!



Unsere Bienen waren mehr als fleißig und dass, obwohl das Jahr doch ehr bescheiden angefangen hatte. Sage und schreibe 100kg feinsten Frühjahrsblütenhonig durften wir ernten von "nur" drei Wirtschaftsvölkern (wir haben sehr viele Obstbäume in kurzem Umkreis). Unsere sechs Ableger brauchen ihren Honig noch selbst. 
Nun können wir unseren "Reichtum" kaum glauben und gucken jedesmal neu auf die vielen vollen Eimer. Immer wieder muss der Honig probiert werden, um zu testen, wie dieser oder jener schmeckt. Wo ist der Unterschied ... gibt es einen Unterschied ... wir sind ja Neulinge auf dem Gebiet. Ist eben doch erst das zweite Jahr als Imkerfamilie. Aber es macht sehr viel Freude den kleinen Bienchen zu zugucken, wie sie in meinem Garten den Borretsch befligen. 
Auch durften wir heuer den Bienen beim Schwärmen zusehen. Wahnsinn, noch nie zuvor habe ich so viele Bienen an einer Traube gesehen. Einen konnten wir sogar einfangen, zwei durften ziehen (wenn auch unfreiwillig). 





Ich wurde 35!!! Fühl mich aber natürlich 15 Jahre jünger is klar, ne ;. Gefeiert wird hier wie immer bei gutem Wetter, im Garten. Da machts einfach am meisten spaß!


Außerdem wurde im Garten gepflanzt, geerntet und erweitert. Wir hoffen auf eine reiche Kartoffelernte, auf eine bunte Tomatenvielfalt, Erbsen und Bohnen, reichlich Salat und Auberginen, Gurken und Paprika ... und noch so einiges mehr. Der Knoblauch hängt schon zum Trocken im Heuboden und die Winterzwiebel liegen noch etwas in der Sonne. Der Garten fordert sehr viel Zeit, macht aber auch wahnsinnig viel spaß. 







Wir haben Mittsommer gefeiert und unter freiem (Sternen-)Himmel geschlafen. Das machen wir hoffentlich noch öfter diesen Sommer. Ein tolles Gefühl - Freiheit ...






Meine Hühner sind nahezu alle dem Marder zum Opfer gefallen. Nur meine drei Glucken mit Nachwuchs haben überlebt, weil ich sie in einer anderen Stallung untergebracht habe. Sehr traurig. Aber der Nachwuchs ist fit und munter. Somit geht das Hühnerleben am Hof weiter :D. Die kleinen Hähne fangen mittlerweile an zu krähen, was sich noch ziemlich dämlich anhört. Aber das wird ja noch ...


Die Schäfchen machen nach der Schur Urlaub auf der Sommerweide und werden immer putziger. Im Herbst dürfen (müssen) sie wieder heim.



Nun möchte ich euch auch nicht zu viel auf einmal zumute, aber die nächste Zeit werde ich wieder öfter hier sein, versprochen. Ich habe so viel gebacken, da muss ich doch das ein oder andere loswerden und mit euch teilen :D.

Montag, 3. April 2017

Lieblingsfrühstück - zur Zeit

Immernoch mag ich warme Frühstücksbreie am liebsten. Zur Zeit ist es Hirsebrei. Mal gucken, wie lange noch, denn mit den zunehmenden warmen Tagen steigt mein Appetit auf frisches Obst zum Frühstück. Also noch schnell das leckere Rezept mit euch teilen ;)


süßer Hirsebrei mit Trockenfrüchten und FlowerPower-Topping

  • 1EL Mandelblättchen
  • 50g Hirse
  • 1TL Cranberries, klein geschnitten
  • 1 Dattel,  klein geschnitten
  • 1EL getrocknete Mango, klein geschnitten
  • etwas geriebenen Ingwer
  • etwas Vanillemark und Schote (ein 3cm Stück)
  • 250ml Kokosdrink oder andere ungesüßte Pflanzenmilch

Zum Bestreuen:

Die Mandelblättchen im Topf leicht anrösten.
Die Hirse, Trockenfrüchte und den Kokosdrink dazu.
Vanille und Ingwerabrieb dazu und kurz aufkochen lassen.
Herd auf niedrige Stufe stellen und gut 10 Minuten ganz leicht köchelnd ausquellen lassen.
Gelegentlich umrühren.

In eine schöne Schüssel geben und mit der Gewürzmischung bestreuen. Wer mag kann noch mit Ahornsirup nachsüßen. Mir ist es aber durch die Trockenfrüchte süß genug.

Donnerstag, 23. März 2017

Wildsalat

Ich mag den Frühling einfach. Alles erwacht. Die Vögel zwitschern schon so laut, wenn ich morgens um 6Uhr meinen ersten Kaffee trinke, dass ist soooo toll! 
Es sprießt wieder im Garten ... der Giersch, die Brennnessel, der Löwenzahn und noch so einiges anderes spitzt zart und auch teilweise weniger zart aus dem Boden. Gut für mich, denn ich liebe Wildsalate.
Am Wochenende werde ich meine Möhren aussäen und ein paar Zwiebel stecken. Auch Spinat wird nochmal ausgesät. Der vorgezogene Salat kommt auch in den Garten und Nachsaaten wollen pikiert werden. Es gibt viel zu tun, Zeit es anzupacken :)




Montag, 13. März 2017

Einmal Containern ... makarberer Art bitte

Hier sprießt und wächst mir langsam alles über den Kopf. Bis zu 150 Tomatenpflänzchen wollen die nächsten Wochen umgetopft bzw. pikiert werden und dazu kommen noch etliche Chili, Paprika und anderes. Jedes Jahr denke ich mir, "... mist, wieder nicht genug Pflanztöpfe!".
Dieses Jahr habe ich vorgesorgt und einen schier unendlichen Fundus an Töpfen entdeckt. Hier kommt der makarbere Part ins Spiel - zu finden sind sie in der Friedhofstonne. Die steht meist am großen Friedhofskompost etwas abseits. Zugegeben, erst war es komisch, aber warum nicht. Sie werden zuhauf weggeworfen und ich kann die Töpfe supergut gebrauchen. Außerdem tut es niemandem weh. Also wer auch immer solche Pflanztöpfchen sucht, auf dem Friedhof werdet ihr mehr als fündig.