Freitag, 17. April 2015

Muffins, Muffins, Muffins ...

... die perfekten Picknickleckerli. Was sonst soll man bei diesem wunderbaren Wetter auch anderes machen, als auf der Wiese zu faulenzen. Gerade jetzt, wo die kleinen Küken so ungezwungen umherwatscheln macht es ganz besonders viel spass. Überhaupt ist das eine meiner liebsten Beschäftigungen als Tiermama - das Beobachten.


Damit keiner verhungert beim Gucken gibt es hier heute Heidelbeer-Käse und Bananen-Muffins. Obwohl die Kinder sicher keine Zeit zum Essen haben. Viel wichtiger ist es, ein Nest für die gefiederte Kinderschar zu bauen. Die Meute ist zum Essen viel zu aufgeregt. Ich nicht ;)...


Heidelbeer-Käse-Muffins (12 Stück)

trockene Zutaten:
  • 250g Mehl
  • 180g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • Abrieb einer Zitrone


feuchte Zutaten:
  • 200g Hüttenkäse
  • 120ml Öl
  • 2 Eier
  • 50ml Milch

150g Heidelbeeren

Trockene und feuchte Zutaten seperat vermischen. Nun die Heidelbeeren und die flüssigen Zutaten zu den Trockenen geben und vorsichtig miteinander vermengen. Dabei nicht zu viel rühren, sonst werden die Muffins hart.

Im vorgeheizten (180°C) Backofen 20-25 Minuten backen. Noch 5 Minuten in der Form ruhen lassen und dann auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Mit Puderzucker bestäuben.





Bananen -Muffins (12 Stück)

trockene Zutaten:
  • 250g Mehl
  • 120g Zucker
  • 1/2TL Salz
  • 2 TL Backpulver
  • 1TL Zimt
  • 1Pr. Muskat
  • 100g gehackte Zartbitterschokolade

feuchte Zutaten:
  • 2 Bananen püriert
  • 80ml Öl
  • 100ml Milch
  • 1-2 Eier (je nach größe der Bananen)

Trockene und feuchte Zutaten getrennt voneinander gut vermischen und dann zusammenkippen. Alles wieder etwas lose miteinander verrühren und in die vorbereiteten Muffinförmchen geben.
20-25 Minuten bei 180°C backen. Noch 5 Minuten in der Form ruhen lassen und dann ab auf ein Kuchengitter zum Auskühlen. 
Mit Zitronenzuckerguss bestreichen.



Donnerstag, 16. April 2015

Ganz unverhofft ...

hat meine Henne mir heute 7 kleine Küken mitgebracht - juhuuu!





Ich liebe solche Überraschungen! Die ganze Zeit über habe ich nix gemerkt. Verrückt! Die Glucke kam jeden Tag zum Fressen ins Gehege und flog dann wieder raus. Wie immer halt. 
Alle Küken sehen soweit fit aus. Hoffen wir mal, dass er so bleibt. Und jetzt mach ich gleich mal Eiersalat für die Kleinen und ihre Mama, damit sie sich richtig satt futtern können.

Samstag, 4. April 2015

Saftiger Karottenkuchen

Von ihm gibt es ja wirklich Rezepte wie Sand am Meer. Und jetzt zu Ostern dass Rezept schlechthin. Zu keiner Zeit im Jahr werden so viele Rüblikuchen gebacken, wie jetzt. Möglicherweise kleine Osterhasenlockversuche. Wäre ich der Osterhase würde ich mich wohl in jeder Familie durchfuttern.
Ich könnte jetzt auch gar nicht sagen, welches meine Lieblingsversion ist. Zwei mag ich aber besonders gerne, dass ist zum einen der von Maria Pilch . Ganz klassisch mit Haselnüssen und Zuckerguss. 
Zum anderen die süße Versuchung von Leila Lindholm. Ihren möchte ich euch heute vorstellen. Allerdings etwas verändert, da mir ihr Gaumen doch etwas zu süß ist. Auch habe ich das Ingwerpulver vom Originalrezept weggelassen.


Karottenkuchen (24er Springform)

Zutaten:
  • 2 Eier
  • 150g Zucker
  • 180g Mehl
  • 1TL Vanillezucker
  • 3TL Backpulver 
  • 1,5TL Zimt
  • 1TL gem. Kardamom
  • 1 Pr. Salz
  • 150ml Sonnenblumenöl
  • 270g fein geriebene Karotte
Die Eier mit dem Zucker zu einer hellen und lockeren Creme aufschlagen. Alle restlichen trockenen Zutaten mischen und sachte unter die Eiercreme heben. Die Karotten und das Sonnenblumenöl ebenso behutsam unterheben.

Den Teig in eine gefettete Springform geben und im vorgeheizten (150°C Ober-/Unterhitze) Backofen ca. 50-55 Minuten backen. 

Nach dem Backen noch 10 Minuten in der Form ruhen lassen und dann stürzen. Abkühlen lassen.

Für die Glasur bzw. Topping wie man heute so schön sagt habe ich mich für die amerikanische Buttercremeversion entschieden. Dazu muss ich ganz ehrlich sagen - sie schmeckt uns nicht wirklich. Sie sieht toll aus, aber sie ist sooo süß. Und das, obwohl ich schon deutlich den Puderzucker reduziert habe. Aber einmal wollte ich dieses Topping ausprobieren. Hier das Rezept mit reduziertem Zuckergehalt.


  • 60g Butter mit 
  • 180g Puderzucker und der
  • abgeriebenen Schale einer Limette dick cremig aufschlagen.
  • 100g Doppelrahmfrischkäse kurz unterrühren. Nicht zu lange, sonst wird die Creme zu flüssig!
Auf den abgekühlten Kuchen streichen und nach Wunsch verzieren.

Info: Wer den Kuchen in einer 26er Springform backen möchte, nimmt die Zutaten einfach x1,17.


Bei uns gibt es dieses Jahr zwei Rüblikuchen. Ist schließlich Sonntag und Montag Ostern. Den Zweiten von Maria Pilch dann aber mit schlichtem, althergebrachtem Zuckerguss :)


Frohe Ostern



Unser Osternestchen

Wir basteln Jedes Jahr ein Nest, in das der Osterhase etwas legen darf. So können die Kinder ihre Aufregung ein bisschen dämpfen und aktiv etwas Vorbereiten. Dieses Jahr gibt es eines aus Serviettentechnik. Es geht schnell und einfach, so dass es auch für kleinste Kinderhände leicht zu bewältigen ist.

Für das Nest benötigt ihr:
  1. Pappschachtel ( sammeln wir in der Erdbeersaison immer)
  2. Servietten
  3. Tapetenkleister
  4. Pinsel

Von der Serviette benötigen wir nur die äußerste, bunte der drei Schichten.  Diese in kleine, große ... Stücke reißen. 
Nun kleistern die Kinder die Schachtel mit dem Pinsel ein und bekleben sie mit Serviettenstücken. Evtl. nochmal leicht mit dem Pinsel zum Glätten überstreichen. Das Nestchen muss nur noch trocknen und mit Heu ausgelegt werden. 

Fertig zur Eiablage lieber Osterhase :)?



Montag, 30. März 2015

Baguette


Mir ist aufgefallen, dass ich so gut wie nie reine Weizenbrote backe. Das würde ich gerne diesen Sommer ändern. Gerade in der Grillsaison ist es doch toll, seine Gäste mit selbstgebackenem Baguette, hübschen Fougassen, Grissini ... zu verwöhnen. Zugegeben, es hält in der Zubereitung mehr auf als normale Brote (finde ich jedenfalls) und frisch bleibt das helle Brot auch nicht so lang. Aber dann müssen eben alle mehr essen. Zur Not wandert ein Teil in den Froster.



An Übung im Baguetteformen fehlt es mir gewaltig. Aber der Sommer liegt noch in weiter Ferne und so habe ich genug Zeit, das Stangenrollen-formen-falten was auch immer zu üben.
Entschieden habe ich mich für das Rezept von Hans Som aus einem Manz-Flyer. War ein sehr dankbarer Teig und das fertige Brot schmeckt toll. Außerdem haben wir das Rezept letzten Sommer im Hans Som-Seminar auch gebacken und ein bisschen was konnte ich mir doch merken.
Und wer jetzt denkt, ich habe mein Baguette verbrennen lassen - ist nicht so. Sonderwunsch vom Mann. Er liebt Röstaromen.

Nun suche ich dennoch ein Baguette-Rezept, welches in der Zeitplanung etwas einfacher ist. Am besten geformte Baguette über Nacht im Kühlschrank oder so. Man mag schließlich auch nicht den ganzen Tag in der Küche stehen, wenn Besuch da ist. 
Ich geh mal suchen ... und bin für Tipps dankbar ;)

Das Rezept verlinke ich heute mal wieder ganz faul ;) *klick* und wünsche frohes Nachbacken!


Mittwoch, 25. März 2015

Våffeldagen - Waffeltag

Heute ist in Schweden Waffeltag. Eine besonders schöne Tradition, um den Frühling willkommen zu heißen. 
Der Waffeltag ist wohl aus einer Verwechslung heraus entstanden. Das schwedische Wort Vårfrudagen (Mariä Verkündigung) klingt etwas genuschelt fast wie Våffeldagen. Und so wurde aus Mariä Verkündung eben ein Waffeltag. 


Bis ins 17.Jahrhundert soll die Tradition zurückreichen. Und die Schweden liiieben Traditionen. Deshalb wird heute in ganz Schweden das Waffeleisen aus dem Schrank gezückt und fleißig diese leckeren, handlichen Köstlichkeiten gebacken.

Diesen Tag habe ich zum Anlass genommen, auch mal wieder Waffeln zu backen. In meinem neuen Waffeleisen. Nix dolles, aber es funktioniert und wir haben endlich auch mal dicke Waffeln. Mein Traum wäre natürlich dieses monströs große Kitchen Aid Teil, aber das wird wohl auch immer ein Traum bleiben. Mal abgesehen vom Platz, den diese Maschine frisst. Ja,ja, ich red` mir die ... schön.
Die Kinder fandens toll und haben fleißig gegessen. Ich fand sie auch lecker, wobei mir ein deftigeres Mittagessen auch gut gefallen hätte. Aber manchmal muss man halt auch mal süß!
Und weil heute die Schweden feiern und ich mich solidarisch zeigen möchte, mixe ich meine Buttermilchwaffeln einfach mit Schwedenmilch :) 


Schwedenmilch-Waffeln (ca. 10-12 große Waffeln)
  • 6 Eier
  • 150 g Butter, weich
  • 200 g Zucker
  • 500 ml Buttermilch/Schwedenmilch
  • 400 g Weizenmehl
  • 1 P. Backpulver 
  • 1Pr. Salz 
Eier trennen.
Die Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen. 
Eigelbe einzeln unter die Creme schlagen. 
Buttermilch dazumixen.
Das Mehl und das Backpulver über den flüssigen Teig sieben und kurz unterarbeiten. Nicht zu viel rühren!
Das steife Eiweiß sanft unter den Teig heben. 

Die Waffelmasse soll nun 30 Minuten ausquellen.

Nun hübsche Waffeln ausbacken und mit Puderzucker, Sahne, Eis, Beeren was auch immer genießen.

♥ Smaklig måltid ♥


 

Dienstag, 24. März 2015

Karotte, Möhre, ...

... gelbe Rübe, Mohrrübe, Wurzel ... kennt ihr noch mehr Synonyme für des Hasens liebstes Gemüse? Ist sie überhaupt des Hasens liebstes Gemüse? 
Egal, jedenfalls scheint sie in unserem Haushalt gerne mal im Gemüsefach vergessen zu werden. So farbenfroh und hübsch Rüben auch aussehen mögen, frisch knabbern mag sie bei uns nur der Kleinste. Fast schon schade, aber nur fast! Denn hier werden sie am liebsten in schmackofatziger Rüblikuchenform (Rezept wird noch pünktlich zu Ostern abgeliefert - versprochen) verzehrt oder eben im Brot. 

Und diese Woche wollten wir unsere (Runzel)Rüben mal wieder im Brot. Das Rezept habe ich von hier und es schmeckt uns so gut, dass das Brot genau einen Tag gereicht hat. Zum Glück habe ich gleich das doppelte Rezept gebacken. Für diese Woche sind die Karotten jedenfalls gegessen und verdammt lecker gewesen. 

Absolute Nachbackempfehlung! 

Karottenbrot (hier Rezept für 2 Brote)


Sauerteig (ca. 16 Stunden bei 26°)
  • 220g Roggen 1150
  • 220g Wasser
  • 16g ASG *
Vorteig (1h bei Raumtemperatur anspringen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen)
  • 200g Dinkel 1050
  • 180g Wasser
  • 2g Hefe
Brühstück (mind. 2h vor Backbeginn ansetzten, oder am Abend vorher)
  • 150g Saaten
  • 40g Flocken
  • 70g Roggen-Vollkorn
  • 26g Salz
  • 400ml Buttermilch, kochend


Hauptteig
  • Sauerteig
  • Vorteig
  • Brühstück
  • 70g Roggen-Vollkorn
  • 280g Dinkel-Vollkorn
  • 200g Weizen 550
  • 320g Karotte, grob geraspelt 
  • etwa 100ml Buttermilch *je nach frischegrad der Karotten auch etwas weniger ;)
Alle Zutaten etwa 10 Minuten zu einem Teig kneten und 30 Minuten ruhen lassen.
Nochmal kurz durchkneten und in zwei Kastenformen geben. Nach Wunsch mit Saaten betreuen und ca. 90 Minuten zur Gare stellen.
In den auf 250°C heißen Ofen mit Schwaden einschiessen und auf 180°C fallend 1h backen. Ich backe Kastenbrote die letzten 20 Minuten immer ohne Form, um eine gleichmäßige schöne Kruste zu bekommen.

*Anstellgut (ASG) ist der Grundstock zum Ansetzen von Sauerteig. Also der Teil, den man vom letzten reifen Sauerteig abgenommen hat :)